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Resonanz der Presse

Resonanz der Presse

Resonanzen von der Presse auf die Gegendemo am Samstag:

· Abendzeitung

Besonders hervorheben möchte ich einige Kommentare:

"Ein Naziaufmarsch findet mitten in der Münchner Innenstadt statt, und Ihnen fällt nichts anderes ein als von Eier- und Gemüsewürfen auf brennende Autos zu schliessen. Liegt ja nahe.
Womöglich steht morgen sogar der linke Staatsstreich an, immerhin sind ja an die 3000 Menschen auf die Strasse gegangen.
A propos "friedlicher Protest": Menschen Ihrer Couleur können in der vertrauten,
warmen Atmosphäre des Stammtischs unter Gleichgesinnten große Worte schwingen,
da wird auch mal die große Keule rausgeholt, aber auf Demos gegen Nazis sieht
man sie nie. Da empört man sich lieber über ein paar Eierwürfe. Seltsam, nicht? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt."
von Dominik

"Toleranz gegenüber Nazis? Klar doch,sind wir tolerant gegenüber denjenigen,die sich ihre politischen Gegner an Stricken am Bäumen wünschen,die das Recht auf freie Meinungsäusserung sofort abschaffen würden, wenn sie könnten. Und Demonstanten, die mit Eiern und Gemüse auf diese Schwachköpfe werfen, zumal diese nicht das Gros der Gegendemo darstellen, sind mir um einiges lieber, als Feiglinge und Wegschauer, die vorgeben, gegen Nazis zu sein, aber nie aktiv etwas dagegen tun würden. Und zudem noch den mutigen Aktivismus der Nicht-Wegschauer schlechtreden. Im Übrigen, wenn es "Gewalt" ist, ein rohes Ei abzubekommen, was ist dann ein Springerstiefel im Gesicht? Wie wird damit Gewalt gesät? Weil die sonst ach so friedlichen Nazis mal andere Seiten aufziehen?"
erneut von Dominik

"Der braune Schoß ist auch heute noch fruchtbar! Rechts ist lebendiger denn je!
Nahrung erhält diese Szene durch unsere sozialen Um- und Einbrüche ebenso, wie durch die immer mehr verbreitete Weigerung der jungen Generation, sich mit der jüngsten Deutschen Geschichte, also auch mit dem Nationalsozialismus und dessen furchbraren Folgen für die Welt, die eben noch nicht überwunden sind, zu befassen.
Diese marschierenden Neonazis sind das Spitzelchen vom Eisberg. Unter der Oberfläche wird dieses "nationaldeutsche Gedankengut" gepflegt, geschult. Nicht nicht Dumpf-Brutalos, die teilweise vermummt und marzialisch durch die Städte und Landkreise trampeln machen mir Sorgen! Es sind Menschen in Verantwortung innerhalb der Volkswirtschaft, Politik, Kultur und auch die getarnten Volkstumsbrauchwarte auf dem Lande, die ihr braunes Mäntelchen noch sorgsam tarnen, welche aber, wenn es der fortschreitende Sozialdarwinismus erlaubt, die Zeit also reif ist für die offene "Rattenfängerei", die Früchte ihrer jahrelangen Arbeit ernten.
Nein, RECHTS ist nicht tot.
Richtig ist, wenn die aktuelle Politik hier im Lande weiterhin diese Sozialschere weiter öffnet, die Bevölkerung damit noch mehr spaltet, werden für die "Braunen" derartige "Demos" nicht mehr genehmigungspflichtig sein!
Ich glaube, mir machen immer wieder die gleichen Fehler, nur " anders " ! Leider!"
von Blöchinger

"Es wäre doch fürchterlich, wenn sich den Rechten keiner mehr entgegenstellt. Ich bin sehr froh, dass die Münchner nicht tatenlos zusehen, wenn sich der braune Spuk in ihrer Stadt breit macht."
von Chefin


Besser kann man's nicht sagen.


· Indymedia

"Ob die Nazis laufen oder nicht, wird nicht von Entscheidungen des Kreisverwaltungsreferates abhängen, sondern von den antifaschistischen Gegenaktivitäten."
Musik in meinen Ohren. WIR machen die Entscheidungen.
Erinnert mich an den Polizisten, der am Anfang der Demo sagte die Demo sei vorbei. Sagt wer?? Die Demo ist vorbei, wenn das die Demonstranten entscheiden!

Mit Lautsprechern im Fenster beschallen Anwohner_innen dort die Straße mit antifaschstischem Punk. Im Vorfeld sind zahlreiche CDs mit linken Songs entlang der Route verteilt worden.
Fantastischer Plan und fantastische Ausführung der Bürger/innen. Makes my heart warm.

Der Einsatzleiter der Münchner Polizei, Polizeivizepräsident Robert Kopp zeigte sich insgesamt zufrieden: „Die Münchner Bevölkerung hat erneut bewiesen, dass in ihrer Stadt demokratische Grundrechte wie die Versammlungs- und Meinungsfreiheit geachtet und nicht durch meist extra angereiste Krawallmacher beeinträchtigt oder gar verhindert werden können. Um diese Rechte ausreichend zu schützen und die Sicherheit in unserer Stadt in gewohnter Weise zu gewährleisten, musste die Polizei allerdings große Anstrengungen unternehmen, sowohl im personellen wie im logistischen Bereich.“
Ich weiß nicht WO der Polizeivizepräsident an dem Tag war - aufzufinden war er bei der Demo jedenfalls nicht - aber ICH habe die Münchener Bevölkerung an dem Tag gesehen. Ich hab die Flaggen in den Fenstern gesehen, die nickenden und grinsenden Geschäftsinhaber, die alle auf der Straße standen, die Passanten, die spontan mitgelaufen sind und mitgerufen haben. Ich habe Münchens Meinung mitbekommen. Und München scheißt auf die Meinung eines Gerichts. München hat - Nazis satt!!


· Markenpost

17.11.09 19:52

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